Thallians Wahl




Für Martin:

Steffen:

In diesem Moment hält die Welt still und dein Blick gen Himmel gerichtet durchbohrt die Wolkendecke und siehst einen eine Große Löwin die einem Löwenhäuptigen Drachen gegenübersteht sie wendet ihren Blick von ihm ab nach unten,nach Dere, nach Tobrien, du siehst wie sie Kurkum fixiert und dann weisst, nein spürst du: sie hat nur dich im Blick.
Und sie brüllt, dass ihr Gebrüll als Donner das Vildromtal erfüllt. Benommen vom Donner verschwimmt das Bild und setzt sich zusammen, du siehst eine Kriegerin tulamidisch gewandet mit einem Speer in der Hand, heiliger Zorn leuchtet aus ihren augen. Sie packt den Speer und schleudert ihn nach unten. Gen Kurkum und jetzt ist die Wolkendecke wieder da! Ein Blitz schnerrt direkt auf dich zu, du fasst es noch nicht und plötzlich erbebt die Burg und du wirst fortgeschleudert.
Schwärze. Dann siehst du den Burghof, Blotgrim liegt in ihm sein Oberkörper durch einen Spitzen Trümmerbrocken durchbrochen in einer Blutlache.#
Und du siehst dich selbst: Leblos und einem Brocken, der vorher die wehrhafte Mauer Kurkunms darstellte.
Und nun siehst du wo die Brocken herkommen: eine Bresche ist in die Mauer geschlagen, genau dort, wo du und Blotgrim standen.
Die Feinde branden wie ein unablässiger Storm aus Blut, Hass und Stahl durch die Bresche hindurch.
Doch die Achmad'sunni halten stand, der Strom der Feinde versiegt nicht und schließlich fallen auch die Dienerinnen Rondras unter den unzähligen Streichen der Feinde. Doch jede die fällt, tut es standhaft mit einem Lächeln auf den Lippen, der Gewissheit alles gegeben zu haben und Rondra zu willen zu sein.
Du siehst das jede Amazone noch 10 weitere Kämpfer mit in den Tod reißt.
Doch weiterhin lässt die Wut des Feindes nicht nach und Welle um Welle strömt nach Kurkum hinein, das Tor ist auch gefallen und an zwei Stellen drängt der Feind nun in die Burg. Die Amazonen halten immer noch Stand und auch deine Gefährten halten in ihren Zweikämpfen blutige Ernte.
scheinbar hunderte von Zweikämpfen toben im Burghof, deine Vision zieht heraus und dein letzter Blick ist die Burg, mit allen darin in Flammen.


Namaris:


Die Vision verschwimmt und wieder siehst du das Antlitz einer Löwin, sie brüllt wild. Du siehst Blotgrim er wittert hinter sich etwas und ja:
einer eurer Landwehr steht hinter Blotgrim, dieser schlägt nach dem Bauern, stahl trifft auf Stahl und der nächste Stoß des Bauern fegt Blotgrim von den Mauern. Und du siehst: auch an anderen Stellen setzen die Verteidiger sich durch: Die Sturmleitern werden umgeworfen, die Feinde von den Zinnen gestoßen. Und als Lutisana erkennt, dass auch ihr Dritter Ansturm fruchtlos war, gibt sie das Signal zum Rückzug und die Armee zieht ab.
Unter ihnen am deutlichsten 2 der bucklige und der Nekromant Sulman'al Venish. Du siehst jetzt wie Heerzug der vor Kurkum stand, das Umland überschwemmt. Notmarckers Reiter fahren unter die Dörfer wie die Axt im Walde, wo diese Bande war, wächst bald kein Gras mehr.
Auf Geheiß des Nekromanten ziehen jetzt die Sölder als Menschenfänger über das Land und treiben die Flüchtlinge und wehrlosen Zivilisten wie Vieh zusammen.
Frauen und Kinder werden gepackt und wie Vieh und auf Altären von Gebein der Präzentorin der heulenden Finsternis geopfert. Und sie heulen und schreien von Schmerz und Leid als die Lebenskraft tropfen um tropfen aus ihrem Leib herausgelassen wird.
Jedes Opfer windet sich in Agonie um schließlich gemeinsam mit anderen zu unheiligem Leben erhoben zu werden, mit leerem Blick schreitet die Armee des bleichen Fleisches.
Das Land ist tot, die unschuldigen auf den Altären der Dämonen geopfert da die, die Kämpfen, ihr Opfer nicht gebracht haben.